Wie weiter oben beschrieben, gründeten ein paar Mitschüler in der Hauptschule eine Band und wurden sowas, wie kleine Rockstars in unserer Schule. Zeitgleich teilte mir meine Akkordeonlehrerin mit, dass sie mich nicht weiter unterrichten könne, da sie mir nichts mehr beibringen könne. Dieser Wechsel zu einem anderen Akkordeonisten war dann auch das Ende meiner Karriere als Volksmusiker, da ich genau mit dieser Art von Musik in den Anfängen meiner Pubertät rein gar nichts anfangen konnte. Ich hatte etwa zu dieser Zeit The Beatles entdeckt und wollte etwas “Modernes” machen, wie man damals zu sagen pflegte. Mein neuer Akkordeonlehrer sah das anders: er wollte immer, dass ich Ländler und Oberkrainer spiele. Somit beendete ich mit knapp 14 Jahren mein Verhältnis mit dem Akkordeon (leider, wie ich heute denke). Da stand ich nun, in der Blüte meiner frühen Jugend – an meinem ersten musikalischen Tiefpunkt.