Noch etwas mehr über mich.

Meine musikalische Biografie

Seit meinem 10. Lebensjahr spiele ich verschiedenste Instrumente: angefangen mit dem Akkordeon, spielte ich dann einige Jahre (nicht sehr motiviert – leider) Querflöte. Dazwischen begann meine Leidenschaft für die E-Gitarre…

Angetrieben von Schulfreunden, die mit 12 oder 13 Jahren eine Band gründeten und damit auch sehr erfolgreich bei den Mädels waren, schwebte auch mir bald dieser Traum eines Rockstars vor. Eine bis heute anhaltende Leidenschaft für die Beatles begann sich schon kurz zuvor zu manifestieren.

Ich entstamme einer recht musikalischen Familie. Mein Vater und mein älterer Bruder waren beim ortsansäßigen Blasmusikverein, beide spielten in ihrem jungen Erwachsenenalter in sogenannten Tanz-/Unterhaltungskapellen. Mit 10 Jahren wurde ich dann von meiner Mutter gefragt, ob ich nicht auch ein Instrument spielen wolle. Ich hatte schon damals keine Lust auf Blasmusik, somit blieb in meiner Gegend erstmal auf die Schnelle nur der Akkordeonverein als Möglichkeit. Auf Blockflötenunterricht in der Volksschule habe ich übrigens zuvor dankend verzichtet.

Aufgrund des fehlenden Vorhandenseins einer Hauptschule in meinem Wohnort, stand mit 11 Jahren deshalb auch ein Ortswechsel im Rahmen des Schulbesuches in die Nachbargemeinde an. Da ich gerne Akkordeon spielte, war ein Wechsel in die Musikhauptschule naheliegend. Allerdings fand sich dort zu jener Zeit kein Lehrer, der Akkordeon unterrichtet hätte (erst im folgenden Schuljahr). Also ließen sich meine Eltern und ich dazu hinreißen, dem Vorschlag der Lehrperson, welche bei der Aufnahmeprüfung anwesend war, Folge zu leisten und somit war meine Zukunft als Querflötist besiegelt.

Bereits kurze Zeit, nachdem ich begonnen hatte, Querflöte zu spielen, verlor ich die Lust daran. Ich war der einzige männliche Schüler in einer Gruppe von 2 – 3 Mädchen und auch die Lehrerin konnte mit mir wohl nicht so viel anfangen…
So war es in den kommenden Jahren eher ein unmotiviertes Unterfangen mit diesem – eigentlich genialen – Instrument. Um nicht nochmals etwas Neues anzufangen, entschloss ich mich deshalb, auch in der Oberstufe nochmals 4 weitere Jahre zu flöten. Der Erfolg hielt sich jedoch in Grenzen. Und es kam was NEUES am Horizont…

Wie weiter oben beschrieben, gründeten ein paar Mitschüler in der Hauptschule eine Band und wurden sowas, wie kleine Rockstars in unserer Schule. Zeitgleich teilte mir meine Akkordeonlehrerin mit, dass sie mich nicht weiter unterrichten könne, da sie mir nichts mehr beibringen könne. Dieser Wechsel zu einem anderen Akkordeonisten war dann auch das Ende meiner Karriere als Volksmusiker, da ich genau mit dieser Art von Musik in den Anfängen meiner Pubertät rein gar nichts anfangen konnte. Ich hatte etwa zu dieser Zeit The Beatles entdeckt und wollte etwas “Modernes” machen, wie man damals zu sagen pflegte. Mein neuer Akkordeonlehrer sah das anders: er wollte immer, dass ich Ländler und Oberkrainer spiele. Somit beendete ich mit knapp 14 Jahren mein Verhältnis mit dem Akkordeon (leider, wie ich heute denke). Da stand ich nun, in der Blüte meiner frühen Jugend – an meinem ersten musikalischen Tiefpunkt.

Ich verfolgte – motiviert von meinen Schulkollegen mit ihrer Band – fortan das Ziel, ebenfalls in einer Band zu spielen. Singen konnte ich bereits in einem brauchbaren Maße, die erste Begegnung mit Jimi Hendrix’s “Hey Joe” im TV und später auf Schallplatten meines Bruders, brachten mich auf den klaren Weg, eine elektrische Gitarre mein Eigen nennen zu wollen.
Nach beharrlichem Betteln bei Mutter und Bruder war es am 24.12.1990 schließlich soweit: ich bekam eine rote Fender Squier Stratocaster und einen Applause 15-Watt Verstärker. Es war der erste Heilig Abend – so kam es mir damals zumindest vor – an dem es nicht geschneit hatte.

Wenig später hing ich – wie bereits erwähnt – das Akkordeon an den Nagel, flotete weiter unmotiviert auf der Quer dahin und nutzte ab sofort jede freie Minute, um mich mit meiner neuen Errungenschaft vertraut zu machen. Ich erinnere mich, wie ich dabei versuchte, “The Stars That Play With Laughing Sam’s Dice” von Jimi Hendrix zu “imitieren”. Von Spielen war zu dieser Zeit noch keine Rede…

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